Archive for Juni, 2009

CARMONDO Testertreffen Dresden 27.06.2009


Am Samstag war ich mit drei Freunden in Dresden zum vorerst letzten CARMONDO-Testertreffen. Obwohl das Wetter nicht so ganz mitgespielt hat war es doch ein rundum gelungener Tag. Unsere Organisatorin Anja hatte eine wunderschöne Fahrstrecke rausgesucht,


welche wir zwar zeitlich gegen Ende etwas abkürzen mussten,insgesamt gesehen aber großartig war.
An Fahrzeugen waren vorhanden : BMW 120d Cabrio, BMW 325d Cabrio, Audi A3 2,0TDI Cabrio, BMW 750Li, Audi TT 2,0T, Audi A6 2,0T, Peugeot 308 Cabrio, Ford Kuga TDCI, BMW Z4 sDrive 23i und der VW Scirocco 2,0 TDi.
Wenn ich mal meine Favoriten aufreihen sollte,dann so: BMW Z 4 gefolgt vom BMW 750 Li und dem BMW 325 d Cabrio.
Mehr Bilder dazu gibt es später .

Mein Schiff-Meine Reise: Zurück in Kiel


13.06.2009, wieder festen Boden unter den Füssen. Gegen sieben Uhr morgens legten wir wieder am Ostseekai in Kiel an,quasi pünktlich auf die Minute. Nach einem letzten,ausgiebigen Frühstück und einem letzten Gang durchs Schiff machten wir uns auf den Weg zum Auschecken auf Deck 5. Unsere Koffer hatten wir am Vorabend vor die Kabine stellen können,sie wurden dort vom Schiffspersonal abgeholt und für uns von Bord gebracht. Alles problemlos und zuverlässig. Ein Bustransfer brachte uns vom Kai zum Bahnhof nach Kiel.
Andy und ich hatten schon vor Antritt der Reise beschlossen, uns bei gutem Wetter das Marine Ehrenmal in Laboe anzusehen.Und so fuhren wir mit dem Bus von Kiel nach Laboe,liefen anschließend noch den einen Kilometer an der Uferpromenade bis zum U-Boot.
Die Heimreise später war ebenso wie die Hinreise unproblematisch,bis Hamburg mit einem Regionalexpress und weiter bis Nürnberg mit dem ICE. So waren wir abends gegen 20:33 Uhr am Nürnberger Hauptbahnhof, wo uns schon unsere Freunde Ira und Mike erwarteten und nach Hause fuhren.
Soweit zur Reise, ich werde demnächst noch ein paar Bilder einstellen und etwas abschließendes zur Reise sagen.

Mein Schiff-Meine Reise:Teil 12,Zurück nach Kiel

Der letzte Tag war angebrochen und es ging nun langsam,aber sicher, zurück nach Hause.Ich nutzte die Zeit,um das Schiff mal mit der Videokamera abzulaufen und (fast) alles filmisch festzuhalten.
Der Tag selbst war sehr stürmisch und bescherte uns nach langer Zeit auf See endlich mal wieder sowas wie Wellen. Ich saß die meiste Zeit in der La Vida Sana Bar, las ein Buch und schoss Fotos zusammen mit einigen der Bordcrew.
Abends dann ein letztes Mal trainieren und in die Sauna, ebenfalls ein letztes Mal der Besuch der TUI- und der Abtanzbar.
Ein ganz besonderes Erinnerungsstück ist mein kleiner Seesack,auf dem sich einige der Crew,mit welchen ich besonders engen Kontakt hatte,verewigten und mir einen netten Spruch draufschrieben.
Ich werde Fotos von diesem Seesack später mal einstellen.
Hier nun die Videos vom Schiff:







Mein Schiff-Meine Reise:Teil 11,Bergen

Man sagt,das jeder Besucher von Bergen so begeistert ist, das er möglichst bald zurückkommen möchte. Der Meinung kann ich mich anschließen,ohne wenn und aber.
Bergen gilt mit 248 Regentagen als die regenreichste Stadt Europas (komisch,wir haben davon nichts gespürt) und ist mit 250.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Norwegens. In Bergen findet man einen Seehafen, Werftenindustrie und eine in den Bereichen Meeresbiologie und Geologie bedeutende Universität. Auch die rennomierte norwegische Handelshochschule ist in Bergen beheimatet.
Die Geschichte des Wahrzeichens der Stadt, die Bergenhus-Festungsanlage, lässt sich bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen.
Die Einwohner der Stadt halten sich selbst für die wahren Hauptstädter und dies mit einiger Berechtigung. Früher war Bergen ein bedeutender Standort für die Kaufleute der Hanse, welcher hier unter der Führung Lübecks regen Handel betrieben. Ein Andenken aus dieser Zeit ist der Stadtteil Bryggen, in welchem sich rot gestrichene Holzhäuser aneinanderreihen.

Mein Schiff auf einer größeren Karte anzeigen
Soweit zur Geschichte.
Unsere Einfahrt in den Hafen wurde von ziemlich vielen Schaulustigen verfolgt, der Hafen ist recht klein und zahlreiche Häuser säumen den Bereich rechts und links des Hafenbeckens.Neben uns am Kai lag bereits ein weiteres Schiff,die Costa Atlantica. Andy und ich sind bei strahlendem Sonnenschein zu unserem letzten Landgang in Norwegen aufgebrochen und haben die Stadt in vollen Zügen genossen. Ganz lustig war der Shop,welcher meinen Vornamen trägt….(hat aber keine Auswirkungen auf meinen Kontostand)
Beim Ablegen gegen 20 Uhr erklang dann ein letztes Mal unsere Schiffshymne.
Der Abend wurde mit reichlich Sport,ein paar Saunagängen und natürlich dem allabendlichen Treffen in der TUI-Bar beschlossen. Da wir uns bereits wieder südlich der Mitternachtssonnegrenze befanden gab es nun auch wieder Sonnenuntergänge und dunkle Nächte. Ich hörte ein kleines Mädchen im Vorbeigehen zu seinem Vater sagen:
“Gott sei dank,endlich wieder Dunkelheit!”



Mein Schiff-Meine Reise:Teil 10 Zwischen Nordkap und Bergen

Nachdem wir nun den Nordkapfelsen verlassen hatten und ich nach meiner Schwimmtour wieder normale Körpertemperatur hatte,folgte ein weiterer Tag auf See. Bei strahlendem Sonnenschein und kaum Wind war dies wieder so ein Sonnenbrand-Tag.

Mein Schiff auf einer größeren Karte anzeigen
Unsere Band hat aber echt dem ganzen noch eines draufgesetzt. Die drei setzten sich zu uns aufs Pooldeck und begannen The Police zu spielen. Ganz sachte und leise,aber ganz wundervoll passend zum Schiff und zur Stimmung.

So langsam aber sicher machte sich auch leicht Wehmut breit,da sich die Reise dem Ende entgegen neigte.Zu viele nette Leute habe ich kennengelernt,um das ganze Erlebte einfach als irgendeine Reise abzubuchen.
Morgen gehts dann weiter mit etwas über 100 Bildern aus der wunderschönen Stadt Bergen.

Mein Schiff-Meine Reise:Teil 9,Das Nordkap


Am 09.06.2009 früh gegen 04:00 Uhr passierten wir zum ersten Mal den Nordkapfelsen . Das Nordkap ist ein steil aus dem Eismeer emporragendes Schieferplateau auf der norwegischen Insel Mageroya. Es liegt auf 71 ° 10′ 21″ nördlicher Breite, ca. 2100 Kilometer vom Nordpol entfernt und 520 Kilometer nördlich des Polarkreises. Das Nordkap ist schon immer ein wichtiger Navigationspunkt für Seefahrer gewesen. Es erhielt seinen Namen im Jahre 1553, als eine englische Expedition mit drei Schiffen von London aus nach Norden reiste, um die Nordostpassage nach China zu finden. Während eines Sturms wurden die Schiffe getrennt und die “Edvard Bonaventura” unter dem Kommando von Kapitän Richard Chancellor passierte Mitte August diese Klippe,welche den Namen Knyskanes (die steile Klippe) hatte. Chancellor gab ihr den Namen “Nordkap“,welchen sie bis heute trägt.
“Hier stehe ich nun am Nordkap, an der äußersten Spitze Finnmarks. An der Welt Ende. Hier,wo die Welt endet,endet auch meine Neugier. Und zufrieden kehre ich nach Hause zurück,so Gott will.”
Diese Zeilen schrieb Francesco Negri 1664 von seiner Reise zum Nordkap.

Mein Schiff auf einer größeren Karte anzeigen
Den Zeitpunkt früh um vier Uhr habe ich zwar verpasst,nicht aber den Landgang und den Zeitpunkt unseres zweiten Passierens des Nordkap.
Honningsvag ist ein kleines Städtchen, nichts weltbewegendes,aber mit einer faszinierenden Natur. Für mich absolut schwer vorstellbar,hier sechs Monate mit 24 Stunden Tageslicht zu leben. Noch krasser muss es wohl die restlichen sechs Monate in absoluter Dunkelheit sein. Die Einheimischen erzählten,das sie in diesem Zeitraum alle Lichter anschalten,die zu finden sind. Welche Auswirkungen Lichtmangel auf den Körper hat dürfte klar sein.Depressionen ist nur eines davon.
Zur Abfahrt um 14:00 Uhr wurde auf dem Pooldeck klassische Erbsensuppe und Fingerfood gereicht., die Auslaufhymne wurde wiederrum live gesungen.Gegen 16:00 Uhr erreichten wir den Nordkapfelsen erneut und der Entertainment-Manager las dazu aus Reiseberichten einer Nordkapreise aus dem Jahr 1861 vor.
Mir war vorher schon bekannt,das man am Nordkap schwimmen gehen konnte. Nicht direkt am Felsen,das ist nicht möglich,aber wohl im Pool auf dem Schiff. Kurz vor erreichen des Felsens sprach unser Kapitän zu uns und sagte,das wer am Nordkap schwimmen wolle,sich nun bereitmachen solle.Naja,hab ich dann auch getan.Kurz in den warmen Whirlpool rein und dann ins große Becken bei 10 °C Wassertemperatur. Hat ziemlich geprickelt,war aber ein tolles Erlebniss,auch wenn manch einer an Deck das wohl nicht verstanden hatte.Mit mir zusammen hat das noch ein Passagier aus Bayern getan.Da sieht man’s wieder,die Bayern halt….
Das Filmteam hat meine Runden natürlich festgehalten und so konnte ich mich abends im Fernsehen nochmal bewundern.
Ich bin dann abends wieder nach meinem Aikido-Training in die Sauna-das war schon Pflichtprogramm-und hab mich dort mit dem IT-Manager des Schiffs und einem Passagier getroffen.Das hatte fast schon rituellen Charakter,der abendliche Treff und Plausch in der Sauna.Fehlt mir heute irgendwie….An dieser Stelle grüße ich dich,Rolf!
Später dann wieder TUI-Bar und Abtanzbar,gegen morgen gelangen mir dann auch noch ein paar wunderschöne Mitternachtssonnen-Aufnahmen.
Die gibts aber erst morgen zu sehen,im nächsten Teil.

Mein Schiff-Meine Reise:Teil 8,Zwischen Lofoten und Nordkap


Bevor wir das Hauptziel unserer Reise, das Nordkap erreichten, verbrachten wir wieder einen Tag auf See. Die Polarkreisgrenze und somit die Mitternachtssonnengrenze hatten wir passiert und ich bin extra mit der Videokamera mal raus auf Deck, um dieses Phänomen festzuhalten.

Ist schon echt krass,wenn man sich um 02:30 Uhr früh in der Abtanzbar beim Biertrinken die Hand vor die Augen halten muss,weil die Sonne durch die riesigen Glasfenster reinbrennt….
Tagsüber lag ich auf der Lauer,weil einige Passagiere unterwegs Wale gesehen haben ( vielleicht wars auch nur der fliegende Holländer…..). Mir blieb das Glück einer Video/Fotoaufnahme von Walmama mit Kind leider vergönnt.
Dafür hab ich mir beim Relaxen an Deck eine Sonnenbrand geholt, denn es war so warm und windstill (nicht ganz korrekt,wir hatten Wind von achtern,welcher aber durch die Fahrtgeschwindigkeit ausgeglichen wurde), das man sogar mit freiem Oberkörper liegen konnte.Wahnsinn,ich hab dann zu mir gesagt,wenn jemand meine Videos und Bilder sieht wird er nicht glauben,das wir im hohen Norden waren. Unser Kapitän meinte,er habe diesen Teil des Atlantik noch nie so ruhig und friedlich erlebt.Muss also an uns gelegen haben….
Lustiges Erlebniss hatte ich noch mit meinem Liegennachbarn.Er kam vom Essen wieder und fragte mich,bei welcher Seite meines Buches ich wäre? Ich verstand den Sinn erst,als er mir sein Buch zeigte.Wir hatten beide “Das Boot” von Lothar Günther Buchheim mitgenommen……
Ich verbrachte ebenfalls wieder viel Zeit im Fitnessbereich und im SPA&Meer Bereich; ich wurde dort schon gefragt,ob ich nicht mit einsteigen wolle.Hätte ich sofort gern gemacht,das könnt ihr mir glauben!
Morgen gibts dann die Bilder/Videos vom Nordkap.

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Mein Schiff-Meine Reise:Teil 7-Lofoten


Bevor wir am 07.06.09 früh gegen 07:00 Uhr Leknes auf den Lofoten erreichten ,gelangen mir Nachts gegen 23:00 Uhr diese wunderschönen Aufnahmen vom Sonnenuntergang, welche gleich zu Beginn dieser Serie zu sehen sind.
Und nach einer sehr kurzen Nacht,einem Frühstück mit viel Obst im Buffet-Restaurant Anckelmannsplatz und anschließendem Sport hieß es nun wieder:LANDGANG
Die Lofoten, eine aus 80 Inseln bestehende Inselgruppe vor der Küste Norwegens, liegt etwa 100 bis 300 Kilometer nördlich des Polarkreises und wird vom Festland durch den Vestfjord getrennt. Seit etwa 6000 Jahren sind die Inseln besiedelt,heute leben hier ca. 24.000 Menschen auf einer Fläche von 1227 km ².
Es sind hauptsächlich die Ostseiten der Inseln besiedelt, weil hier Wind und Seegang weniger stark angreifen. Die stellenweise über 1200 Meter hohen Berge der Inseln haben alpinen Charakter und halten allzu starke Witterungseinflüsse ab. Die Gezeiten pressen das Wasser mit heftiger Gewalt zwischen den Inseln hindurch und erzeugen damit zum Teil gefährliche Strudel.

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Andy und ich waren hier relativ kurz an Land und haben einen kleinen Spaziergang über die Insel unternommen.Das Übersetzen erfolgte wieder problemlos mit den Tenderbooten und ging sehr zügig.Gegen 19:00 Uhr legten wir dann wieder ab und unsere Reise Richtung Nordkap ging weiter. Der SPA&Meer Bereich hatte heute eine besondere Überraschung zu bieten, die Sauna hatte bis 00:30 Uhr geöffnet und die Damen aus der Massage boten Schulter-Nacken-und Rückenmassagen an.
Später nach der Sauna gings natürlich wieder den allabentlichen Weg: TUI-Bar – Abtanzbar.
Weiter gehts am nächsten Tag!

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